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Staub im Stall: Das hilft gegen die unsichtbare Gefahr.

Wer schon mal einen Pferdestall betreten hat, kennt das Gefühl vielleicht: Es liegt etwas in der Luft, man sieht es nicht unbedingt, doch man spürt es – feiner Staub. Was im ersten Moment harmlos wirkt, birgt jedoch erhebliche gesundheitliche Risiken – für Pferde und auch für Menschen. Aber was macht den Staub eigentlich so gefährlich und wie wird man ihn wieder los?

Es steckt nichts Gutes im Stallstaub.

Nahezu unsichtbar macht sich der Staub im Stall breit. Er sitzt vor allem in Einstreu wie Heu oder Stroh. Das große Problem dabei ist seine Zusammensetzung, denn die ist alles andere als gesund:

  • Anorganische Partikel: Bodenstaub und feine Einstreuteilchen.
  • Organische Partikel: Pilzsporen, Pilzgifte (Mykotoxine), Bakterien
  • Chemikalien: Ammoniak aus Pferdeurin belastet die Luft zusätzlich.
  • Allergene: Besonders in Heu, Stroh und Futter enthalten.

Landen diese winzigen Partikel einmal in der Luft, gelangen sie beim Einatmen tief in die Atemwege und setzen sich dort fest – mit teils schwerwiegenden Folgen.

Bild von einem Heuhaufen, welcher Staub abgibt.

Verschiedene Erkrankungen drohen.

Wer sich regelmäßig im Stall aufhält, ob nun zum Arbeiten oder für die Pflege seines Pferdes, ist der staubigen Gefahr meistens schutzlos ausgesetzt. Auf Dauer können sich daraus nicht zu unterschätzende gesundheitliche Probleme entwickeln:

Atemwegserkrankungen

Hier ist vor allem die chronische Staublunge (Pneumokoniose) zu nennen, aber auch Asthma und die chronisch obstruktive Lungenerkrankung COPD können durch die reizenden Substanzen entstehen.

Infektionen

Zoonosen, wie zum Beispiel Pilzinfektionen, die von Tieren auf Menschen übertragbar sind, gehören ebenfalls zum Krankheitsbild durch Staub im Stall.

Allergien

Allergiker müssen erst recht mit Problemen im Stall rechnen: Pollen, Tierhaare und Hautpartikel können ihnen schwer zu schaffen machen.

Reizungen

Hinzu kommt, dass Staub und Ammoniak in der Stallluft sowohl Augen, als auch Nase und Rachen belasten können.

Wer ist besonders gefährdet?

Auch wenn jeder Staub einatmet, sind manche Menschen stärker von der daraus resultierenden Gefahr betroffen. Die Dauerbelastung von Stallarbeitern und Pferdepflegern zum Beispiel birgt ein besonders hohes Risiko für chronische Erkrankungen. Auch Personen, die eh schon gesundheitlich eingeschränkt sind, sollten staubige Stallluft meiden. Hier sind vor allem Allergiker und Asthmatiker zu nennen. Kinder oder ältere Menschen gehören durch ihr oft anfälligeres Immunsystem ebenso zu den Risikogruppen für eine Erkrankung durch staubige Stallluft.

Erste Hilfe gegen Staub im Stall.

Auch wenn die Gefahren durch Staub im Stall zunächst sehr bedrohlich klingen, es gibt auch eine gute Nachricht: Man kann einiges gegen ihn unternehmen. Welche Maßnahmen am besten helfen, darauf gehen wir im Folgenden ein:

Den Staub im Stall reduzieren.

Um das zu erreichen, ist eine staubarme Einstreu wie Späne oder Pellets empfehlenswert. Wer das beliebte Stroh verwendet, sollte es zuvor unbedingt mit unserem Staubbindemittel RevestoPur® behandeln, um die Staubpartikel effektiv zu binden. Staub und Schimmelsporen im Heu lassen sich durch Bedampfen gut minimieren. Noch effektiver ist auch hier die Behandlung mit RevestoPur®, da es selbst die besonders gefährlichen und hartnäckigen Mykotoxine (Pilzgifte) bindet. Leider wird häufig übersehen, dass Mykotoxine eine Langzeitwirkung haben. Das heißt, die gesundheitlichen Beeinträchtigungen zeigen sich meist erst verzögert. Nicht selten vergehen Jahre, bis es zu Problemen kommt. Deshalb kann nicht oft genug gesagt werden, dass der Stall stets gut gelüftet und regelmäßig gereinigt werden sollte.

Auf persönlichen Schutz achten.

Atemschutzmasken (z. B. FFP2 oder FFP3) sind ebenfalls eine gute Wahl gegen die Staubbelastung im Stall. Eine Schutzbrille ergänzt die Maßnahmen perfekt, um Haut- und Augenreizungen zu vermeiden.

Staub entfernen, statt nur bewegen.

Moderne Reinigungsgeräte leisten zusätzlich einen wertvollen Beitrag gegen Staub. Eine Kehrsaugmaschine zum Beispiel ist eine ideale Lösung, da sie den Staub nicht nur von A nach B bewegt, sondern nachhaltig entfernt, ohne dabei Staub aufzuwirbeln.

Gesundheitliche Vorsorge nicht vergessen.

Und selbstverständlich ersetzt nichts den regelmäßigen Check beim Arzt. Denn Symptome wie Husten oder Atemnot sollten in jedem Fall frühzeitig abgeklärt werden.

Ärztlicher Gesundheits-Check - Lungenfunktionstest

Fazit: Staub im Stall ist gefährlich, aber vermeidbar.

Staub im Stall ist auf den ersten Blick zwar nicht sichtbar, doch seine Auswirkungen auf die Gesundheit können verheerend sein. Deshalb sollte man es gar nicht erst soweit kommen lassen. Durch eine Kombination aus staubarmen Materialien, innovativen Produkten wie RevestoPur® und persönlichem Schutz lassen sich die Risiken aber sehr gut minimieren. So können Mensch und Pferd endlich wieder unbeschwert durchatmen und einer schönen gemeinsamen Zeit steht nichts mehr im Wege.

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