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Gegen Staub in Heu und Stroh: Drei Methoden im Vergleich.

Heu und Stroh sind die Basis jeder guten Pferdehaltung. Doch was so natürlich duftet, birgt oft eine unsichtbare Gefahr: Staub. In der Praxis ist eigentlich keine Ernte vollkommen staubfrei. Das Problem dabei ist aber nicht nur der sichtbare Staub, sondern der tückische Feinstaub, an dem Pilzsporen, Bakterien und gesundheitsgefährdende Mikroorganismen haften. Wir schauen, warum herkömmliche Methoden bei der Lösung des Problems oft an ihre Grenzen stoßen und wie man die Atemwege seines Pferdes nachhaltig schützen kann.

Unterschätzte Gefahr: Keime, Mykotoxine und Sporen.
Gutes Ausgangs­material und eine trockene, einwandfreie Lagerung sind bei Heu und Stroh die Grund­voraus­setzung. Doch selbst bei guter Qualität fliegen beim Auf­schütteln oft kleinste Partikel und Milliarden von Sporen durch die Stallluft. Durch ihre winzige Größe können diese Staub­bestand­teile besonders tief in die Lungen eindringen.

Gefährlich sind dabei vor allem die Mykotoxine (Stoff­wechsel­produkte von Pilzen). Das Problem: Diese Gifte werden weder durch einfaches Wässern noch durch Be­dampfen zerstört. Atmen Pferde (und auch Menschen) diese Partikel ein, werden die Schleimhäute gereizt, Ent­zündungen entstehen und das Immun­system wird dauerhaft belastet. Da jedes Pferd ein unter­schiedlich starkes Immun­system besitzt, zeigen einige Tiere sofort Symp­tome wie Husten, während andere die Belastung jahrelang „still“ mit sich herumtragen, bis es zur chronischen Erkrankung kommt.

Drei Methoden im Vergleich.

Um die Staub- und Sporenbelastung in der Stallluft zu senken, greifen Pferdehalter zu verschiedenen Methoden. Wir vergleichen hier zwei der gängigsten mit der innovativen Lösung RevestoPur®

Heu wässern.
Das Wässern ist der Klassiker im Stallalltag.

  • Vorgehensweise: Das Heu wird mindestens 10 bis 15 Minuten komplett untergetaucht, um Staub und Sporen effektiv zu binden.
  • Nachteil: Das Heu muss danach vollständig abtropfen und innerhalb weniger Stunden verfüttert werden, da es sonst zu gären beginnt. Zudem werden wichtige Nährstoffe und Mineralien ausgewaschen.

Dampf steigt aus einem geöffneten Heubedampfer im Pferdestall auf. Der schwarze Behälter ist mit feuchtem Heu gefüllt und zeigt den Prozess der hygienischen Heubedampfung zur Reduzierung von Staub und Sporen.

Heu bedampfen.
Das Bedampfen wird häufig als hygienischere Alternative zum Wässern gesehen.

  • Vorgehensweise: Hierbei ist entscheidend, dass eine Kerntemperatur von mindestens 80 °C erreicht wird. Der Vorgang dauert in der Regel 50 bis 90 Minuten.
  • Nachteil: Bedampfen ist äußerst energieaufwändig, da heißer Dampf konstant über einen sehr langen Zeitraum erzeugt werden muss. Wird bei der Anwendung nicht überall im Ballen die nötige Temperatur erreicht, schafft die verbleibende Restfeuchte in Verbindung mit der Wärme ideale Brutbedingungen für Bakterien. Bedampftes Heu muss innerhalb von 24 Stunden verbraucht werden.

Staubbindung mit RevestoPur®.
Das innovative Staubbindemittel RevestoPur® ist Teil des patentierten MDF®-Systems. Statt das Futter nass zu machen, wird eine Kleinstmenge des Staubbindemittels RevestoPur® mittels Handsprühgerät oder Automat auf das Material aufgesprüht.

Frau sprüht mit einem Handsprühgerät RevestoPur® auf Heu im Pferdestall, um Staub und Sporen in der Stallluft zu binden.

Der Clou: RevestoPur® legt einen hauchdünnen Mikrofilm um den Halm und bindet selbst feinsten Staub. So kann nichts mehr in die Lungen von Pferd und Mensch gelangen.

Darum ist RevestoPur® die effizientere Lösung.

Im Vergleich zu den zeitintensiven Methoden wie Wässern oder energieintensiven Bedampfen bietet die Behandlung mit RevestoPur® und dem MDF®-System entscheidende Vorteile für den Stallalltag:

  • Vielseitigkeit: Nicht nur Heu, sondern auch Stroh kann problemlos behandelt werden.
  • Lagerfähigkeit: Heu und Stroh werden nicht „nass“. Das bedeutet, die Struktur bleibt erhalten und das Material kann nach der Behandlung theoretisch unbegrenzt gelagert werden.
  • Enorme Zeitersparnis: Während Bedampfen über eine Stunde dauert, benötigt die Behandlung im MDF®-Automaten für 10 kg Heu weniger als 1,5 Minuten. Selbst bei manueller Anwendung mit dem Handsprühgerät ist man in ca. 3 Minuten fertig.
  • Gesundheitsschutz: Schadstoffe werden effektiv im Mikrofilm gebunden und gelangen nicht mehr in die Atemluft von Mensch und Tier.

Fazit: weniger Arbeit, mehr Gesundheit.

Die Wahl der richtigen Methode entscheidet über die Luftqualität im Stall. Während Wässern und Bedampfen oft mit hohem Zeitaufwand und hygienischen Risiken verbunden sind, bietet die Staubbindung mit RevestoPur® eine schnelle, trockene und vor allem hochwirksame Lösung. So schützt man nicht nur die Gesundheit von Pferd und Mensch, sondern profitiert auch von einer deutlichen Arbeitserleichterung.

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